Barocklauten

Nachdem zu Beginn des 17. Jahrhunderts sehr umfangreich mit diversen Lautenstimmungen experimentiert wurde und sich dann letztendlich die d-Moll Stimmung auf der Laute etablierte wurde musikalisch die Barockzeit eingeläutet. lange Zeit waren die Instrumente hierfür lediglcih mit 11 Chören ausgestattet. Erst recht spät gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurden dann auc 13-chörige Instrumente gebaut. Ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts tauchen dann auch theorbierte Instrumente auf mit 8 + 5 Chören, z.B. von Martin Hoffmann und Sebastian Schelle. Oftmals werden solche Instrumente auch als Erzlaute bezeichnet, eine Namensgebung die ich nicht teile, im Bereich der Lautenmusik nicht akzeptiere. Dieser Begriff gehört meiner Ansicht nach mehr in die folkloristische populäre Musikecke.